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Aktuell

Schulterproblematik bei Überkopfsportler

Warum ist die Schulter so anfällig beim Tennis, Badminton, Volleyball und anderen Überkopfsportarten?

  • Fast jeder Überkopfsportler hat in seiner Karriere Probleme mit der Schulter
  • Asymmetrie der Sportart
  • Häufig akute Verletzungen an der unteren Extremität
  • Chronische Beschwerden/Überlastung am Rumpf und an der oberen Extremität
  • Dominanter Arm beim Tennisspieler:
    • eine erhöhte Außenrotation Möglichkeit sowie verminderte Innenrotation
    • Schulterblatt ist meistens nach vorne gekippt
    • reduzierte Kraft der Außenrotatoren im Schultergelenk
    • ist meist in der Höhe niedriger als die andere Seite
  • Die erhöhte Außenrotation im dominaten Arm kann zu einer vorderen Instabilität im Schultergelenk führen was in einem Impingment (Einengung) enden kann sowie zu einer reduzierten Aktivität der stabilisieren Muskeln im Schultergelenk
  • Müdigkeit der Schulter, den Arm beim Wurf/ Tennisschlag oben zu halten
  • Probleme treten in den Phasen v.a. auf wo ein Wechsel zwischen exzentrischen Phase in eine konzentrische Phase oder umgekehrt erfolgt -  z.B. late cocking phase zu accelerationsphase oder die Abremsphase des Armes (deceleration/follow through)

Warum ist eine Vorbeugung so wichtig?

  • Um Folgeschäden vorzubeugen
  • Ein besseres Gleichgewicht im Körper fördert ein besseres Spiel
  • Viele Verletzungen können durch gezielte Übungen vermieden werden
  • OSTRC Shoulder Prevention Program hat bei Handballern signifikant die Verletzungsrate reduziert (5 Übungen für 6 Wochen, dann neue 5 Übungen für 6 Wochen)